Methoden zur Ideenfindung:

Bei manchen sprudeln die Einfälle nur so von alleine; sie setzen sich hin und haben nach 10 Minuten die ersten fünf Entwürfe auf dem Papier.

Gehörst Du nicht dazu, dann lies weiter:

 

Über den Tellerrand hinaus schauen

Nenn es abgucken, abkupfern oder einen Überblick verschaffen – es ist sinnvoll, mal zu schauen, wofür andere Gruppen sich engagieren, welche Themen in der Lokalpresse aktuell sind.

Dann könnt ihr überlegen: Wofür stehen wir ? Was wollen wir verändern/verändert haben? Wen müssen wir einbinden um ans Ziel zu kommen; Schuldirektor/Bürgermeister/Kreistagsabgeordneter?

 

Ideen selbst entwickeln:

Streife

Streift einfach mal durch die Gegend und betrachtet, fotografiert, zeichnet oder sammelt zur Inspiration alles was euch nervt, nicht gefällt. Danach sortiert Ihr Eure Eindrücke, diskutiert in eurer Gruppe und fangt an, Ideen zu spinnen.

 

Brainstorming

Beim Brainstorming (Sturm im Hirn) darf jeder alle Ideen, die ihm im Kopf rumschwirren, auch sagen.

Nehmt euch eine feste Zeit, z.B. 15 Minuten, am besten etwas zum Schreiben, damit die Ideen nicht verloren gehen und dann geht’s los: Jeder sprudelt drauflos. Wichtig: Bei diesem Schritt wird keine Idee abgewiesen, alles wird angenommen (und aufgeschrieben). Es wird nicht dazu diskutiert.

Nach dieser Phase hat man auch am Ende noch keine konkrete Idee. Aber anschließend könnt Ihr die Vorschläge sortieren, diskutieren, ergänzen und weiterentwickeln.

 

Mind Mapping

Das ist eine Methode für diejenigen, die eine Menge Informationen strukturieren wollen, z.B. aus dem Brainstorming.

Ihr nehmt ein großes, leeres Plakat, schreibt in die Mitte euer Thema, also: „Ich brauche mehr Freiraum für...!“ und zieht einen Kreis drum. Von diesem Kreis aus ergänzt ihr Linien mit unterschiedlichen Kategorieen, die Ihr nochmal in untergliedern könnt, z.B. Raum, Zeit, Mitbestimmung... Auch hier könnt ihr erstmal recht wahllos Ideen sammeln und am Ende mit der Gruppe entscheiden, welche Informationen ihr danach auf jeden Fall umsetzen wollt. Die könnt ihr dann der Übersichtlichkeit halber farbig umkreisen.

 

Kleingruppenarbeit

Manchmal ist ein Gruppe einfach zu groß, damit alle zu Wort kommen können. - Manchmal macht ein Wettkampf aber auch mehr Spaß, als nur gemeinsam zu entwickeln. Egal, ob ihr 8 oder 20 Leute in eurer Gruppe seid – teilt euch in Kleingruppen (ca. a 4 Pers) auf und macht euch getrennt Gedanken. Mischt die Gruppen am besten so, dass ihr auch mal Leuten zusammenarbeitet, mit denen ihr das üblicherweise nicht tut. Danach stellt ihr die Ideen in der Großgruppe vor, entwickelt diese in der Diskussion mit den Anderen weiter.

 

Methode 6-3-5

Für diese Methode benötigt ihr pro Person in der Kleingruppe ein Blatt Papier mit drei Spalten und fünf Zeilen. Die 6 steht eigentlich für die Anzahl der Teilnehmer, aber ihr könnt einfach jeder Person aus eurer Gruppe so einen Zettel geben. Dann malt/beschreibt jeder von euch pro Spalte einen Freiraum-Vorschlag, d.h. jeder macht drei unterschiedliche Vorschläge. Dann gebt ihr euren Zettel weiter und überarbeitet die Ideen der anderen. Das macht ihr fünfmal. Danach greift ihr die beste Idee auf.

 

Viele weitere tolle Methoden findet ihr hier!

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